Archiv des Autors: Paavo Czwikla

Streit zwischen Opposition und AStA – worum geht es?

Am Montag tagte das  Studierendenparlament (StuPa), es war eine hitzige Sitzung. Hauptstreitpunkt: Der Finanzantrag zum Münsteraner Hörsaalslam. Hier die Hintergründe:

Finanzanträge mit einem Volumen von über 1000€ müssen dem StuPa zur Billigung vorgelegt werden. Dies galt in den letzten drei Semestern auch für den Münsteraner Hörsaalslam, der von den Allgemeinen Studierendenausschüssen (AStA) der WWU und der FH ausgerichtet wird. Ein Posten des Antrtages sind die Aufwandsentschädigungen für die beiden Organisatoren und Moderatoren des Events, Marian Heuser und Jens Kotalla, die auch professionell in der Poetry Slam-Szene aktiv sind. Beide sollten jeweils 800€ erhalten. Während vor dem 3. Hörsaalslam im letzten Jahr Kotallas Entschädigung vom FH-AStA übernommen wurde, weigerte sich das StuPa der WWU listenübergreifend(!), den Betrag als gerechtfertigt anzusehen. Stattdessen einigte man sich auf eine Summe von 400€ für Heuser.

Die Einbindung des StuPa in diese finanziellen Abläufe ist unserer Ansicht nach einer der Pfeiler des demokratischen Systems, auf dem unsere Hochschulpolitik fußt. Das StuPa hat gegenüber dem AStA eine Kontrollfunktion. Diese hat der AStA in diesem Jahr ausgehöhlt. Nachdem den Verantwortlichen der letztjährige Beschluss des StuPa nicht passte (wie sie offen zugaben), beschloss man, die 800€ Honorar dieses Mal aus der Antragssumme auszuklammern und durch einen Werkvertrag zu bezahlen. Dadurch wurde dem StuPa sein Mitbestimmungsrecht in der Sache genommen.

Die Art und Weise, wie der AStA hier seine rechtlichen Möglchkeiten ausschöpft, um das StuPa zu umgehen, macht uns traurig und enttäuscht uns. Auf einer solchen Verfahrensbasis ist vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen AStA und Parlament, insbesondere Opposition, nicht möglich.

Die Ausführungen des stellv. AStA-Vorsitzenden im RadioQ-Interview (den gesamten Beitrag inkl. Wortmeldung unseres Vorsitzenden findet ihr hier) zeigen, dass er diese Problematik nicht verstanden zu haben scheint. Das bestärkt uns umso mehr in dem Entschluss, solches Verhalten des AStA auch in Zukunft anzuprangern und uns für eine Stärkung der Rechte des StuPa einzusetzen!

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Neuer AStA gewählt – LHG im Verwaltungsrat

Am gestrigen Abend tagte das 59. Studierendenparlament der WWU Münster zum vierten Mal. Zentraler Tagesordnungspunkt: Die Wahl eines neuen AStA-Vorsitzes. Für uns kandidierte Moritz Voelkner – und machte seine Sache ausgezeichnet. Während er 9 Stimmen auf sich vereinen konnte (der Kandidat der LISTE, Robert Peistrup, erhielt 2), gewann letztlich Martha Schuldzinski von CampusGrün die Wahl mit 16 von 30 Stimmen bei 2 Enthaltungen und einer ungültigen Stimme. Stellvertretender AStA-Vorsitzender ist nun Julian Engelmann (Juso HSG), er erhielt ohne Gegenkandidaten 17 Ja-Stimmen. Die beiden lösen das bisherige Gespann im Vorsitz, Lola Buschhoff (CG) und Fabian Masarwa (Juso HSG) ab. Wir bedanken uns beim bisherigen Vorsitz für die geleistete Arbeit und wünschen dem neuen Vorsitz – obwohl wir ihm in einigen inhaltlichen Fragen deutlich widersprechen – für die Amtszeit alles Gute!

59. StuPa WWU

Die Mitglieder des 59. Studierendenparlaments der WWU. Foto: Chris Schoppmann

Außerdem wurde der Reformausschuss besetzt. Für uns werden diesem Benedikt Freese als ordentliches Mitglied und Jan Risting als sein Stellvertreter angehören. Die wohl wichtigste Wahl für die LHG war gestern jedoch die Wahl der studentischen Vertreter im Verwaltungsrat des Studierendenwerks. Durch eine Kooperation mit der Liste Die LISTE gelang es uns dabei, Christopher Schaffel als ordentliches Mitglied in den Verwaltungsrat zu entsenden. Seine Stellvertreterin ist dabei Anna Kirchner von der LISTE. Die weiteren Mitglieder sind Maxi Linde (CG) und Fabian Brema (Juso HSG). Wir danken der LISTE noch einmal für die Kooperation, beglückwünschen Christopher und Anna und blicken frohen Mutes in die Zukunft.

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Wir bedanken uns…

… für 778 Stimmen und 10,7% zur StuPa-Wahl für uns – die Liberale Hochschulgruppe Münster!

Somit werden wir auch im kommenden Jahr mit drei Abgeordneten im Studierendenparlament der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster vertreten sein. Die neugewählte LHG-Fraktion stellen wir euch in Kürze vor.

Außerdem haben wir unseren Sitz in der Fachschaftsvertretung Jura gehalten und werden uns auch in der Fachschaftsvertretung Politikwissenschaft für eine liberalere Studierendenschaft einsetzen.

Wir laden unsere Wähler herzlich dazu ein, sich bei der LHG zu engagieren. Wollt ihr über unsere Termine auf dem Laufenden gehalten werden? Schreibt uns einfach eine Mail an kontakt@lhg-muenster.de

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StuPa-Wahlen 2015: Deine Stimme für die Freiheit!

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Vom 23.-27.11.2015 hast du es in der Hand und kannst über die zukünftige Zusammensetzung des StuPa mitbestimmen.

Die Liberale Hochschulgruppe Münster tritt wieder an und bittet um dein Vertrauen.
Warum du der LHG deine Stimme geben solltest, beantworten wir dir auf folgender Seite:

http://lhg-muenster.de/stupawahl/

Oder klick auf das Banner.

 

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Immer weniger Geld für gute Studienbedingungen – auch an der WWU!

Seit 2012 bekommen die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen immer weniger Geld für ihre Studierenden. Das geht aus einer Anfrage der FDP-Fraktion an die Landesregierung hervor. Die Studienbedingungen leiden jetzt schon.

„Die Studienbedingungen und die Lehre an unseren Hochschulen erodiert langsam aber stetig“, erklärt Gereon Wiese, Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe Münster: „Die Landesregierung hat ihr Versprechen, die Qualität des Studiums zu verbessern, nicht eingehalten.“

Nachdem die Landesregierung 2012 die Studienbeiträge abgeschafft hatte, sollten die wegfallenden Mittel durch neue Landeszuschüsse ersetzt werden. Diese so genannten „Qualitätsverbesserungsmittel“ (QVM) wurden seit ihrer Einführung nicht erhöht.

Wie die Anfrage der FDP-Fraktion an die Landesregierung ergab, hielten die Qualitätsverbesserungsmittel nicht mit den steigenden Studierendenzahlen mit. Inzwischen steht der Westfälischen Wilhelms-Universität daher für jeden Studierenden 80€ weniger zur Verfügung.

„Konkret heißt das für uns: überfüllte Hörsäle, kürzere Öffnungszeiten, weniger Kontaktstunden mit den Lehrenden und lächerliche Sprechstundenzeiten“, beurteilt Wiese die Entwicklung:  „Das ist eine Etatkürzung durch Unterlassung.“

landesmittel

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