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Jura – Dein Studium ins 21. Jahrhundert katapultieren

I. Aus dem Wohnzimmer studieren – Verpflichtende Vorlesungsaufzeichnungen

Auch das Jurastudium muss mit der Zeit gehen. Dazu gehört es auch das Studium an die Bedürfnisse der Studierenden anzupassen. Wir als Liberale Hochschulgruppe fordern verpflichtende Vorlesungsaufzeichnungen und -streaming, damit die Teilnahme an den Vorlesungen für alle einfacher und flexibler möglich wird. Darüber hinaus fordern wir den Ausbau weiterer digitaler Lerninhalte für Studierende.

II. Damit deine Note nicht vom Korrektor abhängig ist

Wie eine Note tatsächlich zustande kommt, ist oft nur schwer nachzuvollziehen. Aus einer Handvoll knapper Randbemerkungen und einem oft nur wenig hilfreichen Votum wird viel zu häufig einfach eine Note gezaubert. Dies ist gleich in doppelter Hinsicht ein Nachteil für uns Studierende. Einerseits weiß man nicht, wie die Note entstanden ist, andererseits fehlt einem der Hinweis, wie man sich eigentlich verbessern kann. Wir fordern daher ein einheitliches und transparentes Bewertungssystem. Anhand vorgegebener Korrekturbögen soll ein gemeinsamer Rahmen für alle Korrektoren geschaffen werden. Diese sollen im Anschluss stets mit den Erwartungshorizonten veröffentlicht werden.

III. Prüfungsstress abbauen – Eine zweite Klausurenphase

In vielen Studiengängen ist sie bereits Normalität; die zweite Klausurenphase. Anstatt im Prüfungsstress unterzugehen, würden es viele Studierende bevorzugen nicht alle Klausuren des Semesters in nur 2 Wochen zu schreiben. Auch Studenten, die eine Klausur krankheitsbedingt nicht wahrnehmen konnten, würden durch einen Zweittermin entlastet werden. Deshalb ist für uns klar, dass für jede Klausur zwei Prüfungstermine angeboten werden müssen. Somit wollen wir Existenzängste lindern und euch die Möglichkeit bieten flexibler und individueller im Rahmen der eigenen Möglichkeiten studieren. Was bei anderen Studiengängen und Fakultäten Standard ist, sollte auch bei uns einer werden.

IV. Mehr RWS wagen

Auch das RWS soll auf Studierende zugehen. Dazu zählen insbesondere längere Öffnungszeiten für Studierende. Früher hatte das RWS bis 24 Uhr und auch an Feiertagen geöffnet. Die Rückkehr der umfangreicheren (Ferien-)Öffnungszeiten und ein Ausbau der (elektronisch) verfügbaren Auswahl an Literatur stärken die Gestaltungsfreiheit jeder und jedes Einzelnen. Zusätzlich sind wir davon überzeugt, dass das RWS uns Studierenden mehr Vertrauen schenken sollte. Wir fordern daher eine Liberalisierung der Hausordnung im RWS, damit du deinen Rucksack und deine Getränke mit an den Arbeitsplatz nehmen kannst.

V. Damit dein Examen nicht am Geldbeutel scheitert – unirep stärken

Nur mit einem starken universitären Repetitorium ist ein gute Examensvorbereitung für alle möglich – unabhängig vom eigenen Geldbeutel.

VI. Prävention statt Abbrechen – Mental Health 

Wir sehen die Universität in der Verantwortung auch für die psychische Gesundheit der Studierenden sorge zu tragen. Diese und insbesondere die juristische Fakultät müssen die mentale Gesundheit von (Jura-)Studierenden in ihren Entscheidungen berücksichtigen und die Studierenden entlasten. Es geht um die Schaffung von mehr Bewusstsein und Akzeptanz, um Betroffene angemessen unterstützen zu können. 

VII. Spezialisierung ermöglichen – Integrierter Master

Die Universität Lüneburg hat es vorgemacht: Ein integrierter LL.M., der parallel zum Staatsexamen absolviert werden kann ermöglicht es Studierenden sich bereits frühzeitig auf ein bestimmtes Rechtsgebiet zu spezialisieren. Auch kann der LL.M. als Alternative zum Staatsexamen belegt werden. So werden neue Möglichkeiten und Perspektiven für unsere Studierenden eröffnet. Wir fordern dieses Konzept auch für die Universität Münster.

VIII. Fachschaft Jura – Dein Studium akademisch, politisch und sozial unterstützen Wir sehen es als unser erklärtes Ziel an, das Portfolio der Fachschaft in freundlicher und zielführender Kooperation mit dem Fachschaftsrat zu erweitern und eine vielseitige & effiziente Interessenvertretung zu gewährleisten. Dazu gehören akademische, aber auch soziale Veranstaltungen. Wir fordern daher mehr von der Fachschaft organsierte Crashkurse, sowie die Möglichkeiten ausgiebig zu feiern. Zusätzlich ist es wichtig über den Fachschaftsrat studentische Interesse in die Landes- und Bundesfachschaft sowie die Politik zu tragen.